N97 testen. Warum nicht?

Keine ungeschickte Aktion, die sich Nokia da ausgedacht hat. Die üblichen Verdächtigen unter den österreichischen Vorzeigebloggern bekommen Handys, die sie verschenken/verlosen können. Und die stellen Regeln auf, wie sie Nokia nicht besser erfinden hätte können, siehe die blogposts von Helge, Linzerschnitte, Luca, Meral, Richie und Helmut.

Denn schon vor der Verlosung brav posten, mit allen Drum und Dran, Schnick und Schnack, das erhöht die Chancen auf das neue Ding, kostenlos natürlich. Also warum will ich’s testen, werde ich das Ding lieb haben, immer mit Gutennachtkuss ins Bett schicken usw., und ausserdem mit einem samtweichen #n97at zutaggen, sodass dem kleinen N97 des Nachts nicht frieren tut?

Ja, ich will. Ja, ich werde es testen, ausführlich darüber berichten, es lieb haben, und des Nachts auf seidenem Tuche betten, auf dass es keine Albträume habe. Versprochen. Und warum will ich das? Weil ich mir’s dann nicht kaufen muss, ganz einfach.

Was interessiert mich besonders am Nokia N97? Einfach alles. Jede kleine sexy Taste, der erotische Glanz des Bildschirms, die verruchten runden Kanten.

So, was noch? Ach ja, ab in die Aussenwelt und auf meine neues Blogposting linken. Das da, das Sie gerade lesen.

Schöne neue Marketing-Welt.

EU-Wahl

Es war die EU-Wahl. Und ich bin so müde.

Die Partei mit dem unsympathischten Politiker Österreichs (okay, da gibt es doch mehr) siegt eindeutig. Der Wähler  verschafft Ernst Strasser die Gelegenheit, noch viele Positionen an schwarzgefärbte Freunde und Bekannte zu vergeben. Und obwohl der Listenzweite, ein arrivierter Kenner der Materie ausreichend Vorzugsstimmen auf sich sammeln konnte, wird er doch nicht Delegationsleiter. Was zählt schon der Wählerwille, hat sich der Wähler halt wieder einmal geirrt. Strasser und Pröll wissen besser, was Strasser braucht.

Der selbsternannte EU-Schreck H. P. Martin erhält fulminante 17%. Weil es darum geht, dass keine Business-Class Flüge von EU-Beamten und Politikern in Anspruch genommen werden, denn das ist offensichtlich das Wichtigste am Projekt EU. Außenpolitik, Armutsbekämpfung, Wirtschaftskrise, alles unwesentlich im Vergleich zu neid-ziehenden Businessclass-Flügen.

Die Grünen Österreichs beissen als einzige Grün-Partei bei der Wahl ordentlich ab, und schieben die Schuld daran erst mal weit in die Vergangenheit. Voggenhuber war schließlich so sehr EU-Kenner, das die Grünen dafür jetzt die Rechnung präsentiert bekommen haben. Denn wer braucht schon ein Projekt geeintes Europa. Oder so ähnlich. Gott, was hätte Lunacek nicht alles an Stimmen abräumen können, hätte vorher nicht Voggenhuber jahrelang im EU-Parlament und in EU-Gremien gesessen.
Das grüne Fieber-Delirium nimmt jedenfalls beängstigende Ausmaße an.

Die SPÖ lässt sich von der Kronenzeitung verblasen. Trotz gegenseitiger opernhafter Liebesschwüre. Liebe kann halt schnell vergehen, wenn der Ehe-Alltag eingetreten ist. HPM, Du erblickst Deine Zukunft mit der Krone.

Die Rechtsextremen … ach lassen wir das.

Wie gesagt. Ich bin so unendlich müde.

GarageBand und Zeit zum Spielen

So was passiert schneller als man glaubt. Wenn man sich daran macht, die Software Garageband endlich ein bissel kennenzulernen, und man sich dafür etwa eine Stunde gönnt, dann fühlt man sich als Gott der Musik-Produzenten. Den Apple-Loops sei Dank. Ist sonst wie Legospielen mit Musikbausteinen.

Nonsense No 6 (MP3)

Bitte um Eure Garagebandbastelantworten.

Grüne Vorwahlen

Von Obama hat man sich’s abgeschaut, aber sich eben nicht nur auf’s dozieren und diskutieren beschränkt. Nein, es wurde eine grüne Vorwahlbewegung ins Leben gerufen. Ziel: primär grün-sympathisierende Nicht-Parteimitglieder sollen die Kandidaten und Kandidatinnen herausfinden, die dann bei der Wiener Landtagswahl 2010 antreten.

Hinter Idee und Umsetzung stecken die drei Blogger Helge Fahrnberger, Jana Herwig und Martin Schimak. Christoph Chorherr wird wohl frühzeitig informiert gewesen sein, und mehr … ;-)

Wer zum grünen Vorwähler werden will, der beginnt am besten mit dem Besuch der Website http://www.gruenevorwahlen.at/. Dazugehörende Facebook-Seite: http://www.facebook.com/pages/Grune-Vorwahlen/62236464203.

Zurück von drei Tagen Jakobsweg

Kaum geht man mal kurz fort, passieren unglaubliche Dinge. Die Wiener Börse schließt für einen halben Tag, Jörg Haider stirbt den Kärntner Heldentod.

Und das trifft mich irgendwie doch, obwohl ich keine einzige seiner politischen Lösungen für sinnvoll und gut befunden habe. Mir ist auch nicht klar, was Haider großes für Österreich geleistet haben soll, wie es jetzt allerorten in diversen Kondolenzbüchern und Postings behauptet wird. Eher fällt mir da nur ein, dass Haider gegenüber vielen Menschen (Schwarze, Slowenen, Links-denkende, etc.) eiskalt und beinhart agiert hat. Von Mitgefühl seinerseits war da niemals etwas zu spüren.

Und trotzdem ist mein Mitgefühl mit seiner Familie.

Ich war jedenfalls am Wochenende zu Fuß unterwegs von Wien über Stift Göttweig nach Melk. Schmerzhaft war’s, anstrengend war’s und eine sehr schönes Erlebnis war’s. Bilder gibt’s im Facebook und im Picasaweb.

Kriege – eine Strategie der Natur?

Es ist schon erstaunlich, wie die Natur in der Lage ist, für das fortwährende Bestehen von Tierarten zu sorgen. Welche Werkzeuge und Verhaltensmuster da mitgegeben werden, weniger wegen des Überlebens eines Einzelnen, mehr um den Bestand der gesamten Gattung zu sichern.

Und dann gibt es da aber noch den Menschen. Der überdurchschnittlich intelligent ist (im Vergleich zur gesamten Tierwelt). Der sich Werkzeuge erschaffen kann, die ihn zum Beherrscher der Erde zu machen. Der das gesamte Gleichgewicht aus dem Lot bringt.

Ob es da nicht eine gefinkelte Strategie der Natur ist, dass solche intelligente Wesen sich Ideologien erschaffen, für die sie dann Kriege führen. Und sich auf diese Weise immer wieder selbst reduzieren? “Gott” – in welcher Form auch immer – nur eine gefinkelte Strategie der Natur, um auch das Überleben von Ameisen, Ratten und Walfischen zu sichern? Denn für den eigenen “Gott” kämpft man gegen andere, die ihren eigenen “Gott” haben oder sogar gar keinen.

Je länger ich darüber nachdenke, umso weniger blöd scheint mir der Gedanke.

Österreich bei Euro 2008

Erstmal Gratulation ans Team. Ich weiß, dass Ihr viel gegeben habt, und es wird noch besser werden. Mit Euch ist bei der WM 2010 zu rechnen!

Und Gratulation an den Teamchef, Josef Hickersberger. In der Zeit der Übernahme des Teams bis zur Euro 2008 ist enorm viel weitergegangen. Gut, dass Sie noch weiterarbeiten.