Es gilt die Unschuldsvermutung

An sich ist es ja unüblich, dass man in einem Gespräch oder in einem Artikel über Dritte hinzufügen muss: “Es gilt die Unschuldsvermutung.”

“Schon das Neueste gehört über Heinz Duschanek? Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung!”

Aber mittlerweile ist die Liste der Personen, derene Namen man ohne das Wort Unschuldsvermutung gar nicht mehr aussprechen kann/darf, ziemlich groß.

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Der Montag, jetzt neu.

Und zwar ohne Fleisch. Warum? Einfach hier lesen oder zumindest drüberscannen:

Der Ansicht, nichts zu essen, was ein Gesicht hat, kann ich schon lange etwas abgewinnen. Nur in der Umsetzung bin ich leider schwach. Schwach, schwach, schwach. Ja, ich bin eine Memme. Sitze ich in einem Gasthaus vor der Mittagskarte, fällt die Entscheidung mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit auf das Fleischmenü. Nicht auf das vegetarische. Ich Memme. Ich schwache.

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Abschied vom Südbahnhof

Gestern war ich erstmals seit Jahren wieder am Südbahnhof (Wien). Am kommenden Sonntag wird er erst einmal zugesperrt, und dann abgerissen. Für mich Zeit, mich wieder von einem Stück Kindheit zu verabschieden. Und loszulassen, was mir momentan ein wenig schwerer fällt, als erwartet. Zuviele Erinnerungen hängen an diesem Gebäude. Die angenehme Kühle in heißen Sommermonaten. Die langersehnte Ankunft meiner italienischen Freundin. Der schwere Abschied von ihr, wenn sie wieder nach Florenz gefahren ist. Die Einkäufe spät am Abend.

Bald wird es das Gebäude nicht mehr geben. Hier noch ein paar Eindrücke aus den letzten Tagen des Wiener Südbahnhofs.

Südbahnhof Halle

Wiener Südbahnhof, Bahnhofshalle

Content Award Vienna – wer will ihn?

Der sollte in die Hände spucken und loslegen. Games, Kuryfilme (Produktionsjahr 2008, 2009), oder sonst etwas, bei dem eine gute Idee dahinter steckt, und die Umsetzung auch nicht ganz übel ist, das sollte eingereicht werden. Und zwar beim Content Award Vienna 2009. Ab September kann das Publikum unter www.contentaward.at abstimmen um den Publikumspreis.

ContentAward Vienna 2009 – Trailer from Content Award Vienna 2009 on Vimeo.

Das Preisgeld kann sich sehen lassen, immerhin € 5.000,- kann der Sieger einstreifen, und andere gehen auch nicht leer aus. Dahinter steckt letzten Endes die Stadt Wien, denn unter der “Open”-Kategorie lesen wir als beispielweises Kriterium:

Innovative Konzepte, welche sich zum Ziel setzen die Stadt Wien mit Hilfe von Breitbandtechnologie ihren BürgerInnen näher zu bringen. Die Konzepte sollen die innovative Idee ausführlich darstellen.

Die Sachpreise sind nicht zu verachten, so sagen die CAV-Statuten u.a.:

  • Einreichungen können, mit Zustimmung von Infoscreen, österreichweit im Zeitraum Jänner 2010 bis inklusive Februar
    2010 auf den Infoscreens fallweise und unentgeltlich geschaltet werden. Der Gesamtwert dieser
    Kooperation beträgt 100.000 Euro.
  • Vom Partner Wien Holding GmbH wird ein innovativer Einreicher/ eine innovative Einreicherin mit der
    Weiterentwicklung oder Neukonzeption eines Games mit Wien Holding Bezug im Wert von 3.000 Euro
    unterstützt. Die GewinnerInnen erhalten direkten Kontakt mit Wien Holding, um die weiteren Schritte
    einer Zusammenarbeit zu vereinbaren.

Braucht’s Anregungen? Die finden sich auf YouTube und Vimeo zuhauf, z.B.:

Also, tut’s fleißig sein, ich fahr’ derweilen auf Urlaub. Bin gespannt auf die Ergebnisse.

Seltsamer Slogan

Slogan der Wiener AustriaWie liest man es neuerdings auf Plakaten der Wiener Austria:

Fußball hat mehr junge Österreicher. In Violett.

Und wie ich es drehe und wende, ich werde aus dem Satz nicht schlau. Was kann bloß gemeint sein:

  • “Fußball wollen mehr junge Österreicher.”
  • “Fußball mögen mehr junge Österreicher.”
  • “Beim Fußball sind mehr junge Österreicher.”
  • “Einen Fußball haben mehr junge Österreicher.”
  • “Fußball hat mehr! Junge Österreicher in Violett.”
  • “Fußball hat mehr junges Publikum”

Was wollten uns die Werbefuzzis bloß sagen? Ich sage nur:

Werbung hat mehr schlechte Sprache. Auch in Sport.

Oder kann mir jemand die Auflösung verraten? Nein, es gibt kein Nokia N97 zu gewinnen.

Erstes Voltigieren

Ich bin hin und weg. Heute habe ich meine Kinder zum ersten Voltigieren (Turnen auf dem Pferd) verschleppt, was aber gleichzeitig auch ihr erstes “echtes” Reiten auf einem Pferd war. Sie haben sich wirklich gut angestellt dabei, alle Achtung.

Passiert ist das Ganze im Reitstall bei der Höldrichsmühle in der Hinterbrühl, unter der fachkundigen und sehr liebevollen Anleitung von Irene. Vielen Dank dafür.