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	<title>hedu&#187; Kommentar</title>
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	<description>Kommentare, auf die die Welt gewartet hat.</description>
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		<title>A. Thurnher, Meerschweinchen und das Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
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		<category><![CDATA[meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Herausgeber und Chefredakteur der Wochenzeitung Falter, Armin Thurnher, hatte in einem seiner Kommentare (41/09: &#8220;An meine Meerschweinchen: Entwarnung! Das Internet kann bleiben&#8221;) eine Diskussion über das Wesen von Blogs, Forum-Kommentaren, Microblogging, also dem ganzen Social Media-Zeugs ausgelöst. Sinngemäß spricht &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/10/a-thurnher-meerschweinchen-und-das-internet.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herausgeber und Chefredakteur der Wochenzeitung <span class="notranslate">Falter</span>, Armin Thurnher, hatte in einem seiner Kommentare (41/09: &#8220;An meine Meerschweinchen: Entwarnung! Das Internet kann bleiben&#8221;) eine Diskussion über das Wesen von Blogs, Forum-Kommentaren, Microblogging, also dem ganzen Social Media-Zeugs ausgelöst. Sinngemäß spricht Thurnher vielen oder den meisten Bloggern die Fähigkeit zur Recherche und zum eigenen Denken ab. Klassischer Journalismus wäre  weiterhin unverzichtbar, und das Publizieren auf Papier sowieso. Da Thurnhers Kommentare nicht im Web veröffentlicht werden &#8211; die <a href="http://www.falter.at"><span class="notranslate">Falter-Website</span></a> sieht sich in erster Linie als Lokalführer und Online-Shop &#8211; kann ich das nur aus dem Gedächtnis wiedergeben.</p>
<p>Seine Thesen sind selbstverständlich diskussionswürdig, und werden prompt auch fleißig diskutiert. Sogar im <span class="notranslate">Falter</span> selbst wurde Platz für ganze vier (!) Meinungen eingeräumt. Aber eben nur in der Printausgabe. Denn auch die Gegenmeinungen sind nur dort online nachlesbar, wo sie der Autor selbst ins Netz gestellt hat (<a href="http://www.helge.at/2009/10/abt-armin-versteht-die-welt-nicht-mehr/">helge</a>, <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/5990615/">christoph</a>). Die Diskussion in der Blogosphere findet hingegen offensichtlich zum Leidwesen des Herausgebers statt. Er fühlt sich missinterpretiert, missverstanden, schlecht behandelt.  <span style="text-decoration: line-through;">Nachzulesen ist der  Originalkommentar im Netz aber weiterhin nicht</span> (Anmerkung: siehe <strong>Update</strong> weiter unten).</p>
<p>Manche Blogger haben  daher zur Selbsthilfe gegriffen. <a href="http://groebchen.wordpress.com/2009/10/07/kleiner-blog-service/">Der Kommentar wurde eingescannt</a> und als Bild veröffentlicht. Macht ja auch Sinn, erst zu lesen, worüber man dann diskutieren will, und Texte in Bildern werden von Suchmaschinen sowieso nicht analysiert und indexiert.</p>
<p>Das macht Thurnher jetzt aber sauer. In der aktuellen Ausgabe des <span class="notranslate">Falter</span> (21.10.2009) schreibt er sinngemäß, diese Scans hätten aber sowas von dalli zu verschwinden, ansonsten eine Honorarnote ins Haus flattern würde. € 250,- Minimum auf der nach oben offenen Honorarskala großer Journalisten.</p>
<p>Formalrechtlich gesehen mag Thurnher recht haben. Ob das politisch klug ist, mag ich bezweifeln. Warum stellt der Falter den Kommentar nicht selbst ins Netz, sodass sich  Leser und Schreiber darauf beziehen können? Der <span class="notranslate">Falter</span> würde damit auch wertvolle Links sammeln, aber damit spricht jetzt der Online-Marketing-Fuzzi aus mir. Vergessen Sie den letzten Satz, bitte.</p>
<p>Und dann war da noch etwas. Thurnher schreibt, er müsse ja nicht von allen Communities und Blog-Netzwerken geliebt werden. Oje. Gegenmeinung bedeutet Liebesentzug? Und muss seinerseits durch Liebes- und Geldentzug bestraft werden? Wie darf man sich die <span class="notranslate">Falter</span>-Redaktionssitzungen vorstellen? In der Mitte des Tisches ein Riesenpaket Taschentücher? Gehaltskürzung für Redakteure, die anderer Meinung sind mit Beharrungsbeschluß?</p>
<p>Ich hoffe, dass Thurnher nicht zum <a href="http://diepresse.com/blog/politikerbeschimpfung/entry/fidler_antwortet_nicht">Michael Fleischhacker der österreichischen Blogszene</a> wird. Besser ausgedrückt: zum Gottseibeiuns der politisch interessierten und wachen Menschen. Denn ob die nun auf toten Bäumen (danke, Helge) oder mit Hilfe von  Elektronen diskutieren, das sollte doch keine Rolle spielen.</p>
<p>Denn als großartigen Journalisten liebe ich Armin Thurnher unverändert. Und ich entziehe ihm meine Liebe nicht wegen mancher seiner Ansichten, die ich nicht teile. Versprochen.</p>
<p>Im übrigen bin ich der Meinung, der <span class="notranslate">Falter</span> muss endlich eine Website bekommen.</p>
<h2>Update</h2>
<p>Der <a href="http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1016">Kommentar des Chefredakteurs</a> ist doch online, und ebenfalls die vier Kommentare von Susanne Gaschke, Julia Seeliger, Helge Fahrnberger und Christoph Chorherr. Nicht leicht zu finden zwischen Restaurants und Abo-Fahrrädern, aber doch. Klicken Sie von der Startseite <a href="http://www.falter.at">www.falter.at</a> aus auf &#8220;falter top stories&#8221;, dann auf &#8220;Archiv&#8221;, und suchen Sie nach der Ausgabe 41/09. Das Füttern des Suchfelds mit &#8220;Meerschweinchen&#8221; bringt leider keinen Treffer.</p>
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		<title>Jako stürzt in die Katastrophe</title>
		<link>http://www.hedu.at/2009/09/jako-stuerzt-in-die-katastrophe.html</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 21:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[baade]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Blogger beklagt auf www.trainer-baade.de das neue Logo des deutschen Sportartikelherstellers Jako. Dabei fällt das Wort &#8220;Scheiße&#8221;. Wenige Menschen (400? 500?) lesen das. Mehr passiert vorerst nicht. Aber was passiert dann. Jako sendet ein Abmahnschreiben, will etwas mehr als 1.000 &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/09/jako-stuerzt-in-die-katastrophe.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blogger beklagt auf <a href="http://www.trainer-baade.de/">www.trainer-baade.de</a> das neue Logo des deutschen Sportartikelherstellers Jako. Dabei fällt das Wort &#8220;Scheiße&#8221;. Wenige Menschen (400? 500?) lesen das. Mehr passiert vorerst nicht.</p>
<p>Aber was passiert dann. <a href="http://www.jako.de/">Jako</a> sendet ein Abmahnschreiben, will etwas mehr als 1.000 Euro. Baade entfernt den Artikel, zahlt nach Verhandlungen 400,-</p>
<p>Einer Anwältin von Jako fällt Wochen später auf, dass der bis dato völlig unbekannte Nachrichtenaggregator <a href="http://www.newstin.de/">Newstin</a> einen Auszug des Artikels noch gespeichert hat. Baade erhält wieder ein Schreiben der Anwälte, jetzt geht es um mehr als 5.000 Euro.</p>
<p>Der Autor eines vielgelesenen Sport Blogs (&#8220;Alles außer Sport&#8221;) erfährt davon, und <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/">schreibt darüber</a>. Jetzt beginnt die Viral Marketing Lawine zu rollen. Und zwar eine, die man sich bei Jako wohl nicht gewünscht hat. Mittlerweile Millionen Menschen erfahren davon, geben diese Nachrichten weiter. <a href="http://twitter.com/Bertes/statuses/3708033975/">Boykott-Aufrufe gegen Jako</a> gehen durch Deutschland. <a href="http://www.fussball-szene.de/warum-ich-keine-jako-produkte-mehr-kaufen-werden/">Blogger erklären öffentlich</a>, nichts mehr von Jako zu kaufen. Aber das Unternehmen schweigt noch immer. Bietet nur dem Blogger an, auf die Forderungen zu verzichten. Denn es tritt plötzlich ein Umsatzproblem auf. Die Kunden beginnen nun auch über <a href="http://www.bvb-forum.de/forum_entry.php?id=376169#top">die Qualität der Jako-Produkte</a> zu diskutieren. Übrigens stattet Jako ab nun <a href="http://www.jako.de/jako_site_germany/living_sports/news_and_events/starke_partner_sk_sturm_graz_bis_2015_in_jako">fünf Jahre lang den österreichischen Fußballclub Sturm Graz</a> aus. Das nur als Nebenbemerkung.</p>
<p>Ich finde den ganzen <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/und-jako-schweigt;2452210;2">Ablauf der Baade-Jako Story</a> ja großartig. Dank einer neuartigen Öffentlichkeit, einerÖffentlichkeit, die es bisher so nicht gab, müssen sich Firmen wie Jako gut überlegen, was sie tun, wie sie vorgehen. Der ganz kleine Kunde kann sich plötzlich  als ebenbürtiger Gegner zeigen. Und Anwälte müssen lernen, dass angstmachende Schreiben ein Schuß ins eigene Knie sein können. Der Praxis-Fall sollte im Jus-Studium zur Pflichtstudie werden.</p>
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		<title>Die österreichische Justiz und das Majestätenspiel</title>
		<link>http://www.hedu.at/2009/08/die-oesterreichische-justiz-und-das-majestaetenspiel.html</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 11:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[dörfler]]></category>
		<category><![CDATA[justiz]]></category>
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		<category><![CDATA[österreich]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Friedrich Torberg überliefert ist das Majestätenspiel, das angeblich von Kaffeehausliteraten zu Beginn des 20. Jahrhunderts gespielt wurde. Ein Spieler stellt den Prüfer dar, der eine leicht zu beantwortende Frage stellt. Der andere Spieler stellt die Majestät dar, die diese &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/08/die-oesterreichische-justiz-und-das-majestaetenspiel.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Friedrich Torberg überliefert ist das Majestätenspiel, das angeblich von Kaffeehausliteraten zu Beginn des 20. Jahrhunderts gespielt wurde. Ein Spieler stellt den Prüfer dar, der eine leicht zu beantwortende Frage stellt. Der andere Spieler stellt die Majestät dar, die diese Frage trotzdem falsch beantwortet. Kann der Prüfer nun argumentieren, warum die Antwort stimmt, dann hat er gewonnen, ansonsten geht die Runde an die Majestät. Dazu ein Beispiel.</p>
<p>Prüfer: <em>&#8220;Wie lange hat der 30jährige Krieg gedauert?&#8221;</em></p>
<p>Majestät: <em>&#8220;7 Jahre.&#8221;</em></p>
<p>Prüfer: <em>&#8220;Das ist richtig. Denn rechnet man die Schlafenszeiten, Kampfpausen, Urlaubszeiten und Ähnliches ab, dann kommt man auf eine reine Kriegsdauer von nur mehr 7 Jahren.&#8221;</em></p>
<p>Die Runde geht an den Prüfer.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaften in Österreich versuchen sich am gleichen Spiel. Ein Landeshauptmann verhindert aktiv gesetzliche Zustände herzustellen, und wird deswegen angezeigt. Nun hat <span style="text-decoration: line-through;">der Prüfer</span> der Staatsanwalt die Aufgabe zu erklären, warum das aber trotzdem okay ist. Leichte Sache im Fall <a href="OrtstafelverrÃ¼ckung im Jahr 2006">LH Dörfler und der Ortstafelverrückung</a> im Jahr 2006. Denn Dörfler verfüge &#8220;über keine juristische Ausbildung&#8221; . Der arme Mann, ein ehemaliger Bankbeamter, konnte in seiner diesbezüglichen Beschränkung ja gar nicht wissen, dass seine Handlungen strafrechtliche Tragweite aufweisen. Er sei nur seinem Mentor Jörg Haider blind und bedingungslos gefolgt.</p>
<p>Wie man sich erinnert, hat auch das Finanzministerium seinem damaligen Chef, <a href="http://www.hedu.at/2005/01/die-ruckkehr.html">KHG</a>, in der &#8220;Homepage&#8221;-AffÃ¤re mit schönen Argumenten bescheinigt, dass die Versteuerung von  283.000,- € an Spendengeldern der österreichischen Industriellenvereinigung zwecks Erstellung seiner eigenen Website in seinem Fall nicht notwendig sei. Auch hier ging der Punkt an den Prüfer.</p>
<h3>Weitere Spielvorschläge:</h3>
<p>&#8220;Wenn wir Dritte werden, gehen wir in Opposition.&#8221; Danach wurde Wolfgang Schüssel aber Bundeskanzler. Warum hat er das Versprechen trotzdem gehalten?</p>
<p>&#8220;Wenn die Mehrheit der Kärntner Parteien zu einer gemeinsamen Vorgehensweise findet, wird die Bundesregierung in Wien die weiteren Schritte setzen.&#8221; Ansonsten aber nicht, meint damit  <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090821_OTS0195">Bundeskanzler Faymann</a>. Warum wird dadurch das Ortstafelproblem schnell und entsprechend den Staatsvertragvorgaben, die schon seit 1955 existieren, gelöst?</p>
<p>Andere Vorschläge?</p>
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		<title>Gendern und die Schriftsprache</title>
		<link>http://www.hedu.at/2009/07/gendern-und-die-schriftsprache.html</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 13:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade wieder lÃ¤uft unter Bloggern eine Diskussion Ã¼ber das Gendern in der Sprache, also die Nutzung von Binnen-I, &#8220;mensch&#8221; statt &#8220;man&#8221;, und mehr. Siehe BÃ¤ckBlog und zurPolitik, sowie franz joseph. Gemeint ist offensichtlich in erster Linie das Schriftbild. Ich gebe &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/07/gendern-und-die-schriftsprache.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade wieder lÃ¤uft unter Bloggern eine Diskussion Ã¼ber das Gendern in der Sprache, also die Nutzung von Binnen-I, &#8220;mensch&#8221; statt &#8220;man&#8221;, und mehr. Siehe <a href="http://www.baeck.at/blog/2009/07/14/genderwahnsinn/" target="_blank">BÃ¤ckBlog</a> und <a href="http://zurpolitik.com/2009/07/10/gendern-fur-dummies/" target="_blank">zurPolitik</a>, sowie <a href="http://franzjoseph.twoday.net/stories/gendern-ist-selbstverstaendlich/" target="_blank">franz joseph</a>. Gemeint ist offensichtlich in erster Linie das Schriftbild.</p>
<p>Ich gebe es gleich zu Beginn zu: ich bin furchtbar sprachkonservativ. Ich mag die Sprache weiter so verwenden, wie ich sie jahrzehntelang gelernt und eingesetzt habe. Und wie es mir meine eigene SprachÃ¤sthetik vorgibt.</p>
<p>Aber ich bin kein Idiot. Wenn ich in einem Text ausschlieÃŸlich nur von &#8220;Benutzern&#8221; und &#8220;Lesern&#8221; und &#8220;Radfahrern&#8221; schreibe, und vielleicht sogar explizit anfÃ¼hre &#8220;&#8230; ein Benutzer, der &#8230;&#8221;, dann ist mir klar, dass sich Frauen langsam vom Text verabschieden kÃ¶nnen.</p>
<p>Trotzdem finde ich etwas das Binnen-I, wie <a href="http://www.helge.at/2008/03/warum-ich-kein-binnen-i-verwende/" target="_blank">Helge</a>, einfach zum Speiben. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass es gesprochen schon wieder verschwindet. Gesprochen ist zwischen &#8220;FahrerIn&#8221; und &#8220;Fahrerin&#8221; kein Unterschied.</p>
<p>Noch seltsamer wirkt &#8220;mensch&#8221; statt &#8220;man&#8221;. &#8220;Man&#8221; ist ein <a href="http://de.wiktionary.org/wiki/man#Indefinitpronomen"><span class="toctext">Indefinitpronomen</span></a>, leitet sich weder vom &#8220;Mann&#8221; ab, noch ist es ein Substantiv, kann daher auch gegen kein Substantiv ersetzt werden.</p>
<p>Die Grenze des ErtrÃ¤glichen wird aber durch gnadenloses Durchgendern um jeden Preis Ã¼berschritten.</p>
<blockquote><p>Meist so, dass einE BeitragendeR nicht gendert, eineE andereR dieseN darauf aufmerksam macht und schon gehtâ€™s los.<br />
<cite title="franz joseph">franz joseph</cite></p></blockquote>
<p>Sorry, aber das ist weder lesbar noch sprechbar. Und fÃ¼hrt zu wilden Kombinationen wie &#8220;ein Beitragende&#8221; oder &#8220;eine Beitragender&#8221;. Ãœber Worte wie &#8220;GrÃ¼nIn&#8221; oder &#8220;MenschIn&#8221; will ich gar nicht reden, dass kann ich nur als Satire auffassen. Und zwar als Satire von rechts.</p>
<p>Ja, ich bin der Meinung, dass Gendern eine Sprachverhunzung ist. Nein, ich bin nicht der Meinung, dass ich sonst eh super bin und dass es viel wichtigere Dinge gÃ¤be, als sich damit auseinanderzusetzen. Aber ich glaube auch, dass es mÃ¶glich ist, die (geschriebene) Sprache zu gendern und gleichzeitig im alltÃ¤glichen Leben Frauen negativ zu diskriminieren. Jedenfalls nicht mehr oder weniger, als durch Personen, die nicht-gendernde Schriftsprache einsetzen.</p>
<p>Warum aber stÃ¶ren mich die neuen, oft durch das Internet hervorgerufene AusdrÃ¼cke nicht? Weil die @-, #- und sonstigen Sprachspiel-Firlefanzen als Dialekt aufgefasst werden kÃ¶nnen, diesmal sogar geschrieben. Aber in einem literarischen Text  haben sie (derzeit) nichts zu suchen. Wenn sich das einmal Ã¤ndert, dann Ã¼ber Generationen.</p>
<p>Ich will das Glasperlenspiel oder Masse &amp; Macht nicht &#8220;gegendert&#8221; lesen, ich wÃ¼rde die BÃ¼cher nach drei Seiten ungelesen zur Seite legen. Aber ich halte viel davon, geschlechtsneutral zu schreiben, ohne unsprechbare Neukonstruktionen einzubauen. Etwa durch getrenntes AnfÃ¼hren beider Geschlechter, oder durch Nutzung anderer Substantive. Warum setze ich &#8220;gegendert&#8221; unter AnfÃ¼hrungszeichen? Weil es genauso ein katastrophales Wort ist, wie &#8220;downgeloadet&#8221; oder &#8220;ge-emailt&#8221;. Aber das hat jetzt nichts mit GeschlechtsneutralitÃ¤t zu tun.</p>
<p>Sprache ist etwas enorm persÃ¶nliches. Wenn sich Binnen-Is einmal durchsetzen, dann weil eine neue Generation das schon gewohnt ist. Aber auf Druck meine eigene Schriftsprache zu Ã¤ndern, das will ich nicht. Ã„nderungen kommen auch so, gerade die Sprache ist sehr flexibel. Ich werde da aber nichts dazu beitragen, was das Sprachbild meiner Meinung nach verhunzt. Punkt.</p>
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		<title>Polizei gegen Bevölkerung</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 07:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[augarten]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[In Wien wird eben wieder öffentlicher Raum zu privatem Raum umgewandelt, und da kann sich die lokale Bevölkerung noch so sehr dagegen stemmen. Und weil sich die lokale Bevölkerung bisher sehr effektiv gegen die Raumenteignung stemmt, kam es wie es &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/07/polizei-gegen-bevoelkerung.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Wien wird eben wieder öffentlicher Raum zu privatem Raum umgewandelt, und da kann sich die lokale Bevölkerung noch so sehr dagegen stemmen. Und weil sich die lokale Bevölkerung bisher sehr effektiv gegen die Raumenteignung stemmt, kam es wie es kommen musste. Die Polizeieinheit WEGA wird eben nicht nur gegen Terroristen und Schwerverbrecher eingesetzt, nein, auch gegen Hausfrauen, Angestellte, Selbständige, Studenten und Schüler wird amtsgehandelt.</p>
<p><a href="http://augartenspitz.wordpress.com/2009/07/08/die-wega-hat-amtsgehandelt-%E2%80%93-der-augartenspitz-ist-geraumt/">http://augartenspitz.wordpress.com/2009/07/08/die-wega-hat-amtsgehandelt-%E2%80%93-der-augartenspitz-ist-geraumt/</a></p>
<p><a href="http://www.marco-schreuder.at/2009/07/offentlicher-zuganglicher-augartenspitz.html">http://www.marco-schreuder.at/2009/07/offentlicher-zuganglicher-augartenspitz.html</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JRuwdV_BqwY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/JRuwdV_BqwY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Demo 1. Mai in Linz &#8211; Nachtrag</title>
		<link>http://www.hedu.at/2009/06/demo-1-mai-in-linz-nachtrag.html</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 15:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der Angeklagten wurde vom Vorwurf des Widerstands gegen die Staatsgewalt freigesprochen. Der Richter konnte folgendes Video sehen: Danach war alles klar. Laut der Rundschau OberÃ¶sterreich stand allerdings folgendes im Polizeiakt: [...] habe Hansi E. nach Beamten getreten und geschlagen, &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/06/demo-1-mai-in-linz-nachtrag.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der Angeklagten wurde vom Vorwurf des Widerstands gegen die Staatsgewalt freigesprochen. Der Richter konnte folgendes Video sehen:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/q94XHQc77qw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q94XHQc77qw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Danach war alles klar. Laut der <a href="http://rundschau.co.at/rsooe/ooe/story.csp?cid=9416176&amp;sid=77&amp;fid=55" target="_blank">Rundschau OberÃ¶sterreich</a> stand allerdings folgendes im Polizeiakt:</p>
<blockquote><p>[...] habe Hansi E. nach Beamten getreten und geschlagen, nachdem sie ihn mehrmals aufgefordert hatten, mitzukommen, um seine Personalien aufzunehmen.</p></blockquote>
<p>Wenn es eine Taktik gibt, nach der Demonstranten durch prÃ¼gelnde Polizisten eingeschÃ¼chtert werden sollen, dann ist das keine Taktik, die in einer Demokratie existenzberechtigt ist. Und die Verantwortlichen sollten auf der Stelle zurÃ¼cktreten. Sie schaden dem Ansehen der Polizei.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abgezockt &#8211; Kurzparkzone Stadthalle</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 09:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[parken]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Sonntag ist es endlich auch bei mir gelungen. Ich wurde eiskalt abgezockt. Von der Wiener Parkraumbewirtschaftung, oder wie sich das nennt. Und so ist es abgelaufen. Ich will die Familie vom Wiener Westbahnhof abholen, geplante Ankunftszeit 18:24 Uhr. Da &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/06/abgezockt-kurzparkzone-stadthalle.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Sonntag ist es endlich auch bei mir gelungen. Ich wurde eiskalt abgezockt. Von der <a href="http://www.wien.gv.at/verkehr/parken/parkraumbewirtschaftung/bezirk15.html">Wiener Parkraumbewirtschaftung</a>, oder wie sich das nennt.</p>
<p>Und so ist es abgelaufen. Ich will die Familie vom Wiener Westbahnhof abholen, geplante Ankunftszeit 18:24 Uhr. Da RucksÃ¤cke und Taschen zu tragen sind, und alle mÃ¼de sein werden, steht Autofahren am Programm. Ich parke gleich beim Bahnhof, der aufgrund Umbaus selbst keine KurzparkplÃ¤tze mehr anbietet. Ich stelle die Karre also in der Pelzgasse ab, eine Seitengasse der FelberstraÃŸe. Bei der Einfahrt in die FelberstraÃŸe bemerke ich einen Kurzparkzonenhinweis, den ich aber auf die FelberstraÃŸe selbst beziehe, schlieÃŸlich gibt es keine blaue Linie zu Ã¼berqueren wie bei den echten Kurzparkbezirken, und kein Zusatzschild mit besonderen ErklÃ¤rungen. Ausserdem ist Sonntag, und schon nach 18:00 Uhr. Also schnell geparkt und auf in den Bahnhof.</p>
<p>Bei der RÃ¼ckkehr der berÃ¼chtigte Erlagschein an der Windschutzscheibe. 21,- Euro wegen Abwesenheit eines Parkscheins.</p>
<p>Ich drehe mit dem Auto einen Kreis, um zu sehen, ob ich irgendwo ein Schild Ã¼bersehen habe, das die Pelzgasse als beidseitige Kurzparkzone auch um diese Zeit markiert, finde aber nichts.</p>
<p>Um&#8217;s klar zu machen: wenn ich wo in einer Kurzparkzone parke, habe ich kein Problem dafÃ¼r zu bezahlen. Ich finde es okay, dass Parkraum etwas kostet, schlieÃŸlich besetze ich mit Privateigentum ziemlich viel Ã¶ffentlichen Raum.</p>
<p>Aber dann wÃ¼rde ich gerne wissen, dass es sich um eine Kurzparkzone handelt. Und nicht auf die harte Tour erleben, dass Schilder in Wien auch um&#8217;s Eck wirken kÃ¶nnen. Besonders perfid, dass das unmittelbar neben einem Bahnhof passiert, der selbst keinerlei Kurzparkzonen anbietet, sondern nur eine relativ teure Garage eines Privatunternehmens. In der man auch dann eine Stunde voll bezahlen muss, wenn man den Parkplatz nur wenige Minuten nutzt.</p>
<p>So etwas kann ich nur als Abzocke bezeichnen, werte MA 46.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fundamentalisten nerven</title>
		<link>http://www.hedu.at/2009/05/fundamentalisten-nerven.html</link>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 20:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal, ob Religion eiskalt zu eigenen Zwecken ausgenutzt wird, oder ob die eigene Religion fÃ¼r so Ã¼berlegen befunden wird, dass AnhÃ¤nger anderer Religionen oder Religionsabzweigungen durchaus auch umgebracht werden dÃ¼rfen. Mir gehen Religionen mit ihren absolutistischen AnsprÃ¼chen ungeheuer auf die &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/05/fundamentalisten-nerven.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Egal, ob Religion eiskalt zu eigenen Zwecken ausgenutzt wird, oder ob die eigene Religion fÃ¼r so Ã¼berlegen befunden wird, dass AnhÃ¤nger anderer Religionen oder Religionsabzweigungen durchaus auch umgebracht werden dÃ¼rfen.</p>
<p>Mir gehen Religionen mit ihren absolutistischen AnsprÃ¼chen ungeheuer auf die Nerven.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Kirche_ist_vereinigte_Moralmafia_0467243.ece">http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Kirche_ist_vereinigte_Moralmafia_0467243.ece</a></li>
<li><a href="http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Guru_tot_-_2_Angreifer_in_Lebensgefahr_0469258.ece">http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Guru_tot_-_2_Angreifer_in_Lebensgefahr_0469258.ece</a></li>
</ul>
<p>Noch schlimmer, wenn einer nur vorgibt als ReligiÃ¶ser aufzutreten, damit er leichter Menschen gegeneinander aufhetzen kann.</p>
<p>KÃ¶nnen wir Gott bitte ein fÃ¼r allemal sterben lassen? Und uns auf das Leben konzentrieren?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>1. Mai in Linz</title>
		<link>http://www.hedu.at/2009/05/1-mai-in-linz.html</link>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 07:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas unklar ist, was da am 1. Mai 2009 in Linz passiert ist. Sehen Sie selbst (der publicity-trÃ¤chtige Titel des Videos stammt vom Youtube-User): Meint der Mann im Video, dass er Exekutiv-Beamter ist, also ein Agent Provocateur, oder &#8220;nur&#8221; ein &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/05/1-mai-in-linz.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas unklar ist, was da am 1. Mai 2009 in Linz passiert ist. Sehen Sie selbst (der publicity-trÃ¤chtige Titel des Videos stammt vom Youtube-User):</p>
<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/F-PgqKd4gp4&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/F-PgqKd4gp4&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Meint der Mann im Video, dass er Exekutiv-Beamter ist, also ein Agent Provocateur, oder &#8220;nur&#8221; ein Eingeschleuster? Oder ist er Sachbearbeiter in einem Amt, was mit der Demo aber an sich nichts zu tun hat?</p>
<p>Die Polizei wird wohl damit rechnen mÃ¼ssen, dass ab sofort bei Demonstrationen mit Polizei-Konfrontation sÃ¤mtlich Demonstranten brÃ¼llen werden: &#8220;Ich bin ein Beamter&#8221;. Das sollte fÃ¼r&#8217;s erste einmal die behÃ¶rdlichen SchlÃ¤ge stoppen.</p>
<p>Update: <a href="http://andreame.at/node/283">der Bericht einer Augenzeugin</a>.</p>
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		<title>Meinl in Haft</title>
		<link>http://www.hedu.at/2009/04/meinl-in-haft.html</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 05:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Duschanek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Doch kein Aprilscherz: Julius Meinl V ist in Haft. Die Verhaftung sei Folge der Razzia bei Meinl vor eineinhalb Monaten, und es bestÃ¼nde Fluchtgefahr. Offensichtlich geht ein erleichtertes Aufatmen durch das Land, die erste Satire dazu wurde schnell geschrieben: Meinls &#8230; <a href="http://www.hedu.at/2009/04/meinl-in-haft.html">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doch kein Aprilscherz: <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1237228672675" target="_top">Julius Meinl V ist in Haft</a>. Die Verhaftung sei Folge der Razzia bei Meinl vor eineinhalb Monaten, und es bestÃ¼nde Fluchtgefahr.</p>
<p>Offensichtlich geht ein erleichtertes Aufatmen durch das Land, die erste Satire dazu wurde schnell geschrieben: <a href="http://www.rappelkopf.at/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=497&amp;Itemid=1&amp;ed=1" target="_top">Meinls erster Brief aus dem HÃ¤fen</a>. Gespannt darf man nun sein, was mit dem &#8220;erfolgreichsten Finanzminister aller Zeiten&#8221; passieren wird.
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